Marvel vs. Capcom: Infinite – Die Geschichte der Infinity-Steine erklärt


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“Guardians of the Galaxy”, “Spider-man”, “Iron Man”, “The Avengers” und, und, und… All diese Dinge haben dieselbe  Ausgangsbasis, die Comicgeschichten des 1939 gegründeten Comic-Verlags.

Das gilt auch für die Infinity-Steine – die namensgebenden Gegenstände des neuesten “Marvel vs. Capcom”-Teils –, die mal mehr, mal weniger ein wichtiger Bestandteil der jüngsten Verfilmungen der Marvel Studios sind, die seit den 2010er-Jahren Millionen Menschen begeistern.

Alle diese Filme gipfeln im nächsten und dem übernächsten Jahr in den Kinozweiteiler “Avengers: Infinity War”. Wie es der Name schon sagt, dreht sich hier alles um die sechs Infinity-Steine. Doch was ist der wahre Ursprung dieser Steine? Wir klären euch auf!

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Der Ursprung der Steine liegt 45 Jahre zurück!

Dass diese Steine etwas besonderes sind, lässt uns Marvel seit 1972 in deren Comics wissen. Der Ursprung der Geschichte liegt mittlerweile 45 Jahre (!) zurück. Das wissen die wenigsten.

Den Auftakt macht die erste Ausgabe der “Marvel Premiere”-Reihe “featuring The Power of Warlock”. Warlock, man kennt ihn aus den “Guardians of the Galaxy”-Filmen, wurde von einer höheren Macht der Seelen-Stein (ohne diesen konkret beim Namen zu nennen) sprichwörtlich in die Hand gedrückt, um eine Welt zu retten.

Tipp: “Marvel Premiere” Ausgabe 1 lesen 

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Ganze fünf Jahre verstrichen, bis zwei weitere Steine die Seiten eine Marvel-Comic zierten: Diese wurden ebenfalls Seelensteine genannt und tauchten in Nummer 55 von “Marvel Team-Up” auf. Die Ausgabe war ein Crossover, in dem ein Altbekannter, Warlock, auf Spider-Man traf.

Marvel-Team-Up

Wer 1977 das Comic las, wusste immer noch nicht, dass es ein großes Ganzes gab, was die Steine betraf. Heutzutage wissen wir längst, dass es sechs (Seelen-)Steine mit jeweils einer speziellen Eigenschaft sind.

Im selben Jahr wurden dann auch erstmals die sechs Steine samt ihrer Wirkung in der siebten Ausgabe von “Avengers Annual” auf 48-Seiten thematisiert. Thanos, ein Bösewicht vom Saturn-Mond Titan, kombinierte die Steine zu einem kosmischen, besonders mächten Juwel, um die Sonne zu zerstören. Die Avengers, und wieder Adam Warlock, und andere Helden wendeten letztendlich die Gefahr ab.

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11 Jahre später, man schreibt das Jahr 1988. Die Comicwelt hat sich in Sachen Superhelden- und schurken und deren Storytelling- und Zeichenstil massiv weiterentwickelt. Doch eines blieb gleich: Die Infinity-Steine werden immer noch als Seelensteine bezeichnet, als in Ausgabe 9 vonSilver Surfer Vol. 3” die ältesten und mächtigsten Wesen des Universums die Steine verwenden – die versuchten damit den Planetenverschlinger Galaktus in die Schranken zu weisen.

Tipp: Silver Surfer Vol. 3”, Ausgabe 9 lesen

Aus den Seelensteinen werden die Infinity-Steine

Daraufhin wurden die Steine zu einem richtig großen Ding innerhalb des Marvel-Universums. Im Jahr 1990 wurde der Zweiteiler “Thanos Quest” herausgebracht. Thanos wird von den Toten auferweckt und erkennt die wahre Wirkung der Infinity-Steine – unbesiegbare und gottgleiche Macht. Nun haben die Steine auch endlich ihren neuen Namen bekommen.

Thanos muss besagte Steine stehlen, um sich mit Death (der weiblichen Personifikation des Todes und wiederum eines der mächtigsten Wesen des Universums) auf dieselbe Stufe stellen zu dürfen…

Tipp: Thanos Quest lesen

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Diese Ereignisse führten direkt 1991 zur sechsteiligen Comicserie “Infinity Gauntlet”. Thanos ist nun im Besitz der sechs Infinity Steine, montiert diese auf seinem linken Handschuh, woraus der Infinity Gauntlet (den linken und auch den rechten Handschuh sieht man auch in den Filmen der Marvel Studios) entsteht. Um endlich die Zuneigung und Anerkennung von Death zu erfahren, nach der Thanos giert, löscht er mit einem Fingerschnipp das halbe Universum aus.

Adam Warlock, mit ihm fing bekanntlich die ganze Infinity-Story” 19 Jahre zuvor an, tut sich mit anderen überlebenden Superhelden zusammen, um gegen Thanos zu kämpfen.

Tipp: Infinity Gauntlet lesen 

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In den Jahren 1992 und 1993 brachte Marvel die Mehrteiler “Infinity Wars” und “Infinity Crusade” heraus. Die Post-”Infinity Gauntlet”-Ereignisse drehen sich wiederum Warlock und Thanos, die Zusammenhänge sind als ein packender wenn auch komplexer Abschluss der über 20 Jahre andauernden “Infinity Stones”-Geschichte zu betrachten. In beiden Comics werden Helden zu Bösewichte und umgedreht.

Tipp: Infinity Wars lesen

Tipp: Infinity Crusade lesen

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Die “Infinity”-Steine bestimmten nicht nur etliche große Augenblicke der Marvel-Comics-Geschichte. Neben den eingangs erwähnten Filmen bezogen sich schon in der Vergangenheit zwei Games von Capcom auf die Steine. Plattformer-Fans erinnern sich sicherlich noch an “Marvel Super Heroes: In War Of The Gems” (1996 für SNES) und “Marvel cs. Capcom 2: New Age Of Heroes”(2000, u.a. für Arcade, PS2, PS3, Xbox, Xbox 360).

Der Höhepunkt ist nun “Marvel vs. Capcom: Infinite”, hier nutzen Ultron (Marvel) und Sigma (Capcom, „Mega Man“-Serie) die Infinity-Steine, um zum ultimativen Bösewicht Ultron Sigma zu verschmelzen. Ferner verbessert man einen gewählten Charakter mit einem ausgewählten Stein. Wer das alles erfahren und ausprobieren möchte, spielt “Marvel vs. Capcom: Infinite” ab dem 19. September für PS4, Xbox One oder auf PC.

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Kommentare

  1. big ed@w sagt:

    wow-sogar mal informativ u bestimmt nicht nur copy&pasta 🙂

    Davon ab frage ich mich warum die ältesten u mächtigsten Wesen des Universums diese Steine brauchten wenn doch jedes einzelne von ihnen logischer Weise auch so stärker als Galactus sein muss.
    Und ein paar Planeten vorm Einschlafen einwerfen
    ist doch keine Sünde
    (ausserdem sollte es mächtigen u nicht mächten handeln :))

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